Der „Bierbauch“

Immer wieder wird gefragt, ob Männer die Massagerolle benutzen können. Anders als bei der Frau hat der Mann meistens ein festeres Bindegewebe. Deshalb legt er weniger schnell Fettpölsterchen an den Oberschenkeln an und hat auch weniger Cellulite.

Die Nährstoffe der Nahrung gelangen also erst gar nicht in die Blutgefäße und damit in die Fettzellen. Der Dünndarm gibt beim Mann immer nur soviel Nährstoffe ab, wie der Organismus tatsächlich braucht oder als Depot einlagern kann. Der Rest verbleibt im Darm. Wer jedoch mehr isst und trinkt, als sein Körper braucht, bei dem muss sich der Dünndarm weiten, um mit der Nahrungsaufnahme fertig zu werden. Das führt zu einer Vergrößerung des Bauchraumes und zu einer Vermehrung des Bauchhöhleninhaltes, die unter Umständen ein enormes Ausmaß annehmen kann. In Fachkreisen spricht man auch vom Gasbauch.

Der Volksmund bezeichnet diese Erscheinungen harmloser als „Bierbauch“. Treten Bauch und Darm jedoch erst einmal gut sichtbar und tastbar nach vorne weg, passiert folgendes: der Dünndarm ist aus dem Druckbereich des Zwergfelles hervorgetreten, er erhält nicht mehr genügend Antriebsenergie, so dass er verschlackt und verklebt. Was dem Darm fehlt, ist eine Antriebsenergie.

Hier hilft die Rollenmassage. Massiert wird von den Füßen aufwärts zum Herzen hin. Achten Sie darauf, dass der Bauch während einer Behandlung nicht mehr als insgesamt 15 Minuten massiert wird. Dieses geschieht im Wechsel mit Beinen und Gesäß.